CO-Melder warnen vor hochgiftigem Kohlenmonoxid

CO-Melder warnen vor hochgiftigem Kohlenmonoxid

CO_MelderDefekte Heizungsanlagen haben im vergangenen Winter immer wieder zu schweren Kohlenmonoxid-Vergiftungen geführt. „Wir raten daher die Sommermonate zu nutzen, um in Wohnung oder Eigenheim entsprechende Vorkehrrungen für die kommende Heizperiode zu treffen“, sagt Dirk Rutenhofer, geschäftsführender Gesellschafter der Weckbacher Sicherheitssysteme GmbH.

Bereits kleinste Mengen des unsichtbaren, geruch- und geschmacklosen Gases verhindern den Sauerstofftransport durch die Blutbahnen. Binnen weniger Stunden treten Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Bewusstlosigkeit auf – im schlimmsten Fall kommt es sogar zum Tod. Laut des Statistischen Bundesamtes sterben so jedes Jahr durchschnittlich 400 Menschen.

CO-Melder schlagen bei erhöhter Konzentration Alarm

Neben der regelmäßigen Wartung der Gastherme und der Reinigung des Kamins können so genannte CO-Melder vor dieser Gefahr schützen. Das kleine elektronische Gerät misst die Kohlemonoxid-Konzentration in der Luft und schlägt bei erhöhten Werten, ähnlich wie ein Brand-Melder, Alarm. „Als Sicherheitsexperten empfehlen wir, CO-Melder in jedem Haushalt mit einer Gastherme, Heizstelle oder einem Ethanol-Kamin zu installieren. Ein geeigneter Ort für die aufstellbaren Geräte wäre beispielsweise der Nachtisch im Schlafzimmer. So können die Bewohner nicht im Schlaf vom Kohlenmonoxid überrascht werden. Dies kann Menschenleben retten“, betont Rutenhofer und fügt hinzu: „Bisher ist nur Wenigen bekannt, dass CO-Melder überhaupt existieren. Daher ist es um so wichtiger, Aufklärungsarbeit in diesem Bereich zu leisten. Handelsübliche Brand-Melder schlagen bei Kohlenmonoxid nämlich nicht Alarm.“

Bei Austreten des Gases warnt das Gerät die Bewohner rechtzeitig mit einem Alarmton. Sind mehrere Melder in Wohnung oder Eigenheim installiert, besteht die Möglichkeit, diese mit einer Funkvernetzung miteinander zu verbinden. Die Multi-Signal-Technologie der modernen Geräte sorgt bei einem Gasunfall dafür, dass über ein Funksignal alle Melder ausgelöst werden. Eine Lithium-Batterie mit sechsjähriger Lebensdauer ist ein weiterer Sicherheitsfaktor, der zudem Energiekosten spart. Über einen Testschalter lässt sich darüber hinaus jederzeit überprüfen, ob der Warnmelder einwandfrei funktioniert. „Die Anschaffung und Inbetriebnahme dieser Melder ist kein großer Aufwand, umso größer ist allerdings der Effekt hinsichtlich der Sicherheit und damit des Wohnkomforts“, so Rutenhofer.

Quelle: www.weckbacher.com   Dortmund, 13. Juli 2012.

 

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